Modularisierte Anpassungsqualifizierung für zugewanderte Hebammen

Das Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" arbeitet seit 2005 an der Zielsetzung, die Arbeitsmarktchancen für Menschen mit Migrationshintergrund zu verbessern. In der Förderperiode 2015-2018 wird das Programm um den Schwerpunkt "ESF-Qualifizierung im Kontext des Anerkennungsgesetzes" erweitert. Von zentralem Interesse ist, dass im Ausland erworbene Berufsabschlüsse – unabhängig vom Aufenthaltstitel – häufiger in eine bildungsadäquate Beschäftigung münden. Weitere Informationen hierzu unter www.netzwerk-iq.de und www.iq-netzwerk-nrw.de .

Unsere Pflegeschule ist Teilprojekt des IQ-Netzwerk NRW und bietet "Modularisierte Anpassungsqualifizierung für zugewanderte Hebammen" an. Der Anpassungslehrgang findet bei uns vor Ort statt und sieht dabei wie folgt aus:

Inhalt der Qualifizierung

Der Anpassungslehrgang orientiert sich an der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Hebammen und Entbindingspfleger (HebAPrV) in Deutschland. Er umfasst theoretischen und fachpraktischen Unterricht sowie eine praktische Ausbildung. Die im Bescheid festgelegten praktischen Fachbereiche (Kreißsaal, Präpartal- und Wöchnerinnenstationen, Externat) können bei unseren kooperierenden Einrichtungen absolviert werden. Hauptamtliche Praxisanleiter begleiten die Teilnehmerinnen während der verschiedenen Einsätze regelmäßig und halten Kontakt zu den Einsatzbereichen. Parallel zur praktischen Ausbildung mit theoretischer Unterweisung findet integratives fach- und Sprachenlernen statt, das modulbezogen den Wortschatz erweitert und festigt, die Schreibkompetenz für den Hebammenalltag ausbaut und die Kommunikation mit den verschiedenen Zielgruppen verbessert.

Art der Qualifizierung

Anpassungslehrgang oder Kenntnisprüfung

Teilnahmevoraussetzungen

Abgeschlossene (nicht anerkannte) Berufsausbildung als Hebamme oder Entbindungspfleger. Ausreichende Sprachkenntnisse (B2/C1 Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen – GER) Bescheid des Landesprüfungsamts NRW.

Zielgruppe

Menschen mit einem ausländischen Berufsabschluss, die ein Anerkennungsverfahren durchlaufen haben und einen Bescheid über die teilweise Gleichwertigkeit der zuständigen Stelle (Landesprüfungsamt) nachweisen können.

Beginn des Projekts und Anmeldung/Kontakt

Das Teilprojekt startet am 01.08.2018 und dauert ca. 7 Monate. Anmeldungen werden laufend entgegengenommen. Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 20 Personen pro Kurs. Weitere Infos erhalten Sie hier oder über folgende Ansprechpartner:

Sekretariat Melanie Buscher
Tel.: 02166/394 2964
Fax: 02166/394 2769
E-Mail: info@sgn-mg.de

Sabine Mansmann (Projektleitung)
Sarah Gabel (Pädagogische Leitung)
Tel.: 02166/394 2968
E-Mail: sarah.gabel@sgn-mg.de

Qualifizierungsziel

Ausgleich der von der zuständigen Behörde (Landesprüfungsamt) festgestellten wesentlichen Unterschiede mit dem Ziel der Berufsanerkennung als Hebamme oder Entbingungspflege in Deutschland.

Das Förderprogramm "Integration durch Qualifikation (IQ)" wird gefördert durch:

In Kooperation mit:

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